
Aktivitäten | Bruneck & Umgebung
Grenzgängerwanderung mit Rieserfernerrunde 2020 Teil 5
Letzte Etappe. Wir starten von der Kasselerhütte und gehen den Weg nr. 4 Richtung Antholzer Scharte. Es geht das karge Gletschererosionsgebiet hinauf und alsbald kommt eine Abzweigung, wo wir links zur Antholzer Scharte weitergehen könnten oder rechts den Weg zum Magerstein nehmen können. Wir entscheiden uns für den direkten Weg zum Magerstein. Wenn wir bisher von üppigen Markierungen verwöhnt wurden, finden wir nur vereinzelt rote Punkte die uns den Weg hinauf zeigen. Bei gutem Wetter kein Problem, bei etwas Neben wird es schon schwieriger. Ein Hüpfen über Platten, ein Balancieren über Granitblöcke treiben uns in die Höhe, bis wir zu den Ausläufern des Gletschers kommen. Wir haben Glück und der Weg über den Gletscher ist gut sichtbar und einige wagen den Weg ohne Gletscherausrüstung. Er ist zwar nicht steil und es sind keine sichtbaren Spalten, aber diese Sicherheit kann trügen. Wir haben uns vorher in der Hütte informiert und diese haben uns bestätigt, dass man momentan unproblematisch drüber kommt. Wir nehmen aber sicherheitshalber die Grödeln, die wir mithaben. Bei unsicheren Verhältnissen ist Gletscherausrüstung zu empfehlen. Wir gewinnen stetig an Höhe und der letzte Anstieg ist wieder Fels. Am Gipfel angekommen geht es vor uns steil hinunter und hinten ist der Berg fast flach. Ein herrlicher Ausblick belohnt die Strapaze des Aufstieges. Dies sollte aber nicht unser einziger 3000er heute sein, denn wir gehen kurz den Sattel hinunter und kommen auf den Fernersattel wo gleich daneben der Fernerköpfl ist, (3249 m), den wir auch noch mitnehmen, bis wir den Weg nr. 1 hinunter zur Rieserfernerhütte gehen. Hier sind die Markierungen wieder top. Bei der Rieserfernerhütte kehren wir ein um uns zu informieren, ob es möglich ist über das Mühlbacher Jöchl und den Gletscher der schwarzen Wand zu gehen. Die Verhältnisse sind aber nicht optimal. Einen solchen Gletscherschwund haben wir noch nie gesehen. Vor etlichen Jahren noch konnte man eben hinübergehen und problemlos den bedeckten Gletscher hinauf gehen. Nun muss man in ein Gesteinsloch hinunter, wo ein zusammengebrochener Gletschersee liegt und Moränenhügel hinauf zum offenen Gletscher. Dies war unser ursprünglicher Plan und dann das wenig begangene Mühlbachtal hinaus. Wir entscheiden uns aber den Weg nr. 3 ins Antholzertal hinunter zu steigen. Der Abstieg ist nichts für schwache Knie. Anfangs ist der Hang mit unzähligen Holztreppen versetzt und dann geht es stetig abwärts. Die Sonne brennt unerbärmlich auf uns hinunter und wir haben Mitleid mit denen die hier in der prallen Sonne den Aufstieg wagen. Das Gelände verändert sich und von dem karsten Gestein, kommen wir zur Waldgrenze und weiter hinunter bis nach Antholz zu den Sportplätzen. Hier kann man perfekt mit dem Bus wieder hinausfahren oder wer Glück hat, der wird abgeholt und wir erzählen unseren Partnern beim Nachhausefahren die tollen Eindrücke unserer letzten aufregenden 5 Tage an der Grenze von Italien/Österreich aber auch oft an der Grenze unserer Kondition.

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